^NACH OBEN...

1. Wie weise ich nach, dass ich ein regelmässiges Bewegungstraining durchgeführt habe?
Im Rahmen der Begutachtung durch den MDK muss den Angaben des Versicherten grundsätzlich geglaubt werden! Ein Tagebuch zu führen und jedes Training zu dokumentieren vereinfacht den Nachweis.


2. Ich habe eine körperliche Behinderung und kann keinen Sport betreiben, kann ich trotzdem eine Adipositasoperation duchführen lassen?
Grundsätzlich ja. Auch mit einer körperlichen Behinderung lässt sich noch immer ein Bewegungstraining (z.B. im Sitzen,..) durchführen.


3. Kann mir mein Psychotherapeut ein psychiatrisches Gutachten schreiben?
Normalerweise ja. Bitte fragen Sie ihn danach.

JE WENIGER MAN ISST, DESTO SCHLANKER WIRD MAN !
IRRTUM ! Durch radiakale Nahrungseinschränkung verändert sich der Stoffwechsel. Es wird vermehrt und leichter Speicherfett gebildet und eingelagert. Die Folge radikaler Nahrungseinschränkung ist Verlust von Muskelgewebe und Körperflüssigkeit. Durch eine relativ komplexe Veränderung von Botenstoffen entsteht ein ausgeprägtes Hunger- und Unlustgefühl. Zu diesem Zeitpunkt werden bereits geringe Nahrungsmengen in Speicherfett eingelagert. Weiters reduziert sich der Energiestoffwechsel, es wird der sogenannte Grundumsatz herabgesetzt, was wiederum zu einer leichteren Fettabspeicherung führt. Dieser höchst komplexe Mechanismus wird auch als sogenannter Jo-Jo-Effekt bezeichnet.

VERZICHT AUF JEGLICHES FETT MACHT SCHLANK ! 
IRRTUM ! Der Fettentzug aus dem Essen bewirkt nicht unbedingt, dass eigene Fettreserven herangezogen werden. Leicht verwertbare Kohlehydrate dienen dem Energieverbrauch, das abgespeicherte Fett wird erst sehr spät dafür verwendet. Bevor der Organismus Fett zum Energieverbrauch heranzieht, wird Muskelgewebe dafür verwendet. Regelmäßige körperliche Bewegung und eine ausgewogene Ernährung ist daher Grundvoraussetzung für eine vernünftige Gewichtsreduktion.

3 x WÖCHENTLICH EINE STUNDE SPORT UND MAN BRAUCHT SICH UM DIE ERNÄHRUNG NICHT KÜMMERN ! 
IRRTUM ! Der Energieverbrauch durch Sport wird weit überschätzt. Die Fettverbrennung im Muskelgewebe setzt erst nach einer gewissen Zeit, abhängig vom Trainingszustand des Körpers, ein

FDH UND MAN NIMMT AUTOMATISCH AB ! 
IRRTUM ! Durch Halbierung der Nahrungsmengen kommt es zu einem Anstieg des Hungergefühls, was auf Dauer zu den bereits oben genannten Veränderungen des Hormonhaushaltes, Unlustgefühl, geringere Fettverbrennung, Herabsetzung des Energiegrundumsatzes etc., und somit zu einer neuerlichen Gewichtszunahme führt.

EINE OPERATION, SEI ES MAGENBAND ODER MAGENUMGEHUNG LÄSST MICH WIEDER NORMALGEWICHTIG WERDEN ! 
IRRTUM! Bei jedem chirurgischen Eingriff ist eine Änderung des Essverhaltens notwendig. Durch kontinuierliche geringere Nahrungszufuhr wird zwar das Körpergewicht reduziert, bei unausgewogener Kost kommt es jedoch zu Mangelerscheinungen. Dazu wird auch noch Muskelgewebe reduziert, was auch zu einem geringeren Energieverbrauch führt. Messungen an unserer Abteilung haben gezeigt, dass PatientInnen zwar das Körpergewicht reduzieren konnten, aber zu einem Teil noch „innerlich“ adipös sind (das heisst noch einen hohen Körperfettanteil haben). Nur die Kombination Ernährungsumstellung und regelmäßige körperliche Bewegung sind zielführend.

"LIGHT" PRODUKTE MACHEN SCHLANK !
IRRTUM!
In Lebensmittel- und Kühlregalen überall locken Produkte mit der Zusatzbezeichnung „light". Eine Falle, in die fast jeder Abnehmwillige gerne tappt. Denn „light" steht meist nur für wenig Zucker oder wenig Fett - das wiederum muss aber nicht bedeuten, dass das Lebensmittel auch wirklich arm an Kalorien ist! Hier hinzu kommt, dass bei diesen Produkten oft wichtige Nährstoffe fehlen, da sie durch künstliche Stoffe ersetzt werden. Da unser Körper diese notwendigen Stoffe aber vermisst und sich somit unbewusst irgendwo anders holen möchte - und man glaubt, durch den Verzehr von Light-Produkten nicht zuzunehmen, wird umso mehr davon gegessen.  Ein Fehler, der sich direkt auf der Waage rächt.

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